Das alte Kugeldenkmal          Das neue Kugeldenkmal

Das Kugeldenkmal in Leipzig Möckern

Genauso wie die bereits erwähnten Apelsteine, wurden auch Kugeldenkmäler zur Erinnerung an die Völkerschlacht von 1813 in und um Leipzig errichtet.
Eins davon steht in Leipzig-Möckern.

Errichtet 1850, hatte das Kugeldenkmal seinen ursprünglichen Standplatz in der Nähe des heutigen historischen Straßenbahnhofs in Möckern.

Zur Einweihung befand sich der Standplatz in einem Feld nahe der Eisenbahnstrecke Leipzig-Magdeburg am Weg nach Groß-Wiedritzsch.

Eingeweiht wurde es am 03. Juni 1850.

Einen ersten neuen Standort fand das Denkmal 1858 am westlichen Dorfausgang von Möckern, an die Chaussee nach Halle (Georg-Schumann-Str./Slevogtstr.).
Hier war es für Besucher leichter auffindbar.
Aber auch dieser Platz war noch nicht der endgültige. Nach 1900 war auch dieses Areal zur Bebauung vorgesehen.
Ein erneuter Ortswechsel musste also erfolgen.

Im Jahre 1903 schlug die Gemeinde vor, das Kugeldenkmal direkt in die Anlagen vor den 1901 errichteten Kirchenbau zu setzen.
Die Umsetzung wurde durch den  „Verein zur Feier des 19. October“ (gegründet am 16. Oktober 1814) gebilligt und am 09. Oktober 1903 abgeschlossen.

1988 erfolgte vor der 175-Jahr-Feier der Völkerschlacht eine gründliche Restaurierung.

Was geschah am 16. Oktober 1813?

Es war der erste Hauptkampftag der Völkerschlacht. Diese fand in zwei Teilschlachten statt.
Die weitaus bekanntere Schlacht an diesem Tag, ist die Schlacht bei Wachau. Diese ging für keine der beiden beteiligten Seiten siegreich aus.
Die Schlacht im Norden hingegen, bei, in und um Möckern gewannen die Verbündeten.

 

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