Georg Schumann

Georg Schumann

Georg-Schumann wurde am 28. April 1886 in Reudnitz, Sachsen, heute ein Stadtteil von Leipzig, geboren.
Seine kommunistische Überzeugung bekommt er schon durch seinen Vater vermittelt.
1905 tritt er der SPD bei und findet 1907 eine Anstellung bei den Jenaer Zeiss-Werken.
1912 Besuch der sozialdemokratischen Parteischule.
1916 wird er zum Kriegsdienst eingezogen.

Bereits 1921 wird er für die KPD in den Preußischen Landtag gewählt und besucht 1925 einen Parteilehrgang in Moskau.
Er wird 1928 in den Reichstag gewählt und ist bis 1929 Mitglied des Zentralkomitees der KPD.

In Breslau versucht er im Frühsommer 1933 eine kommunistische Widerstandsgruppe zu bilden.

Im August 1934 wird er nach seiner Verhaftung zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt und danach ins Konzentrationslager Sachsenhausen eingewiesen.
Hier wird er erst im Sommer 1939 entlassen.

Nach seiner Entlassung findet er bald wieder Anschluß an eine kommunistische Widerstandsgruppe.

Georg Schumann wird am 19. Juli 1944 erneut festgenommen, am 21. November zum Tode verurteilt und am 11. Januar 1945 in Dresden ermordet.

 

Zurueck-button